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Dirk Baecker über die Chancen der nächsten Gesellschaft - Teil 2 des Videointerviews / 22.11.2011
In einer Gesellschaft, in der man alles dauernd ändern könnte, in der das Vorübergehende bestimmend wird, gibt allein das eigene Handeln Gewissheit. Und daraus entspringt eine Chance: Verantwortung. Verantwortung für sich, für sein Handeln, für die Gesellschaft.
Kontingenz ist die Kulturform der nächsten Gesellschaft - oder könnte es sein. Videointerview mit Dirk Baecker (Teil 1) / 17.11.2011
Stabilität, Gleichgewicht, das war einmal. In der alten Gesellschaft. Turbulenz, Komplexität und Unsicherheit könnten sich als Kennzeichen nicht nur eines Übergangs, sondern einer neuen, kommenden Gesellschaft erweisen. Einer Gesellschaft, in der Kontingenz zum bestimmenden kulturellen Merkmal wird: die Erfahrung, dass alles, was ist, auch anders sein könnte. Könnte sein.
"Ich möchte die Menschen ermutigen, sich weniger fremdbestimmen zu lassen" - ein Interview mit Lothar Seiwert / 11.11.2011
Er gilt als Deutschlands führender Zeitmanager. Als der Zeitmanagementguru schlechthin. Heute erklärt Lothar Seiwert das Ende des Zeitmanagements für gekommen. Denn es löst die wirklichen Probleme nicht: Stress und Burn-out. Sie wurzeln in der Fremdbestimmung des eigenen Lebens. Da hilft nur: Lieber selbstbestimmt als fremdgesteuert!
"Ich möchte die Menschen ermutigen, sich weniger fremdbestimmen zu lassen" - ein Interview mit Lothar Seiwert / 21.10.2011
Er gilt als Deutschlands führender Zeitmanager. Als der Zeitmanagementguru schlechthin. Heute erklärt Lothar Seiwert das Ende des Zeitmanagements für gekommen. Denn es löst die wirklichen Probleme nicht: Stress und Burn-out. Sie wurzeln in der Fremdbestimmung des eigenen Lebens. Da hilft nur: Lieber selbstbestimmt als fremdgesteuert!
Video: Murmur Study - Christopher Bakers Kunstinstallation auf der Buchmesse / 15.10.2011
Twitter: ein gewaltiger Strom von Nachrichten. Nachrichten, die Verbindungen herstellen zwischen Menschen. Eine Kunstinstallation auf der Frankfurter Buchmesse visualisiert den Menschheitswunsch, miteinander verbunden zu sein.
Audio-Essay: Carsharing war erst der Anfang - die Wir-Ökonomie ändert die Spielregeln aller Branchen / 04.10.2011
Mein Haus, mein Auto, mein Boot: Das war gestern. Der Erfolg von Carsharing zeigt: Das geteilte Auto wird zur echten Alternative zum Autobesitz. Aber nicht nur Autos werden geteilt - in Zukunft wird es kaum noch etwas geben, das wir nicht teilen. Teilen prägt den Konsum von morgen und fordert die Geschäftsmodelle von Unternehmen aller Branchen heraus. In der Wir-Ökonomie geht Nutzwert vor Besitz.
Audio-Essay: Innovationsmanagement in Zeiten systemischen Denkens / 12.09.2011
Wie kommt man zu mehr Innovation? Eine Frage, die Unternehmen auf den Nägeln brennt. Doch umso dringlicher sie nach Innovation rufen, desto mehr stochern sie mit der Stange im Nebel. Nicht nur das: Die wirklichen Erfolgsgeschichten der jüngsten Zeit können mit den klassischen Theorien nur unzulänglich erklärt werden. Deren blinder Fleck liegt im Verständnis von Organisationen. Diese sind keine Maschinen, sondern komplexe Gebilde. Der Weg zu mehr Innovation führt zwangsläufig über den Berg der Komplexität.
Audio-Essay: Die Transformation in die Wissensgesellschaft gelingt nur mit sozialer Innovation / 25.08.2011
Innovation! Die fortwährende Erschließung des Neuen gilt als Basis der Wettbewerbsfähigkeit wie als Garant künftigen Wohlstands. Doch was Innovation eigentlich ist, darüber gibt es kein gemeinsames Verständnis. Im Fokus steht vor allem Technik. Tolle neue Produkte. Soziale Innovationen aber geraten erst gar nicht in den Blick. Doch ihre Bedeutung wächst. Heute kommt es entscheidend darauf an, die Zusammenarbeit zwischen Menschen weiterzuentwickeln und neue Formen sozialer Organisation für die kommende Wissensgesellschaft zu erfinden: Soziale Innovationen sind Experimente mit neuen Formen sozialer Organisation, ohne die gesellschaftlicher Wandel nicht gelingen kann. Und die Transformation in die Wissensgesellschaft erst recht nicht. Der Essay als Audio, gesprochen von Reinhart Knirsch.
Video-Interview: Wolfgang Schmidbauer über die psychischen Kollateralschäden des Kapitalismus und die Fähigkeit zur Empathie / 30.06.2011
Geld, Konsum, Effektivität. Vieles ist unserer Gesellschaft wichtiger als Gefühle und Beziehungen. Die Quittung: das Maß an Depression, an der sie leidet. Empathie aber braucht günstige Umstände, sagt der Psychologe Wolfgang Schmidbauer: Zeit, Langsamkeit. Und die Bereitschaft, Empathiefähigkeit zu lernen.
Ein gutes Arbeitsklima führt Teamwork zum Erfolg - ein Interview mit Lutz Dziarnowski / 20.06.2011
Arbeitsklima, das meint nicht die betriebliche Großwetterlage. Sondern die Beziehungen zwischen den Menschen, die in einer Organisation zusammenarbeiten. Das Arbeitsklima rückt immer dort in den Blickpunkt, wo Menschen kooperieren. Es zu verbessern ist entscheidend für die Verbesserung von Kooperation und Kollaboration. Wichtig dabei ist weniger großes Management. Sondern kleine Rituale.



