Schwimm dich frei
Der Sozialstaat gibt, der Bürger nimmt - wenn's zwickt! Was vordergründig sozial klingt, hat längst ein unstillbares Anspruchsdenken geschaffen, das alle infiziert hat. Die Folge: Jeder versucht zu nehmen, was er kriegen kann. Damit ist jetzt Schluss, denn der Gärtner wird langsam bockig und verweigert die umfassende Volksalimentierung. Bestens, sagen wir: Vielleicht fangen die Menschen ja dann an, darüber nachzudenken, wie sie ein aktiveres und sinnvolleres Leben führen und sich gegenseitig helfen können. Materieller Wohlstand und doppelter Boden haben diesbezüglich nicht viel gebracht.
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Heike LittgerHeike Littger schreibt als freie Autorin für changeX.
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