Neu in Wirtschaft & Management

Wie ein Kunstwerk
"Eine Organisation ist wie ein Kunstwerk: etwas, das sich nicht kopieren lässt" - ein Gespräch mit André Weber-Liel von DB Systel
Wie ein Kunstwerk

Im Industriezeitalter war die Form des Unternehmens klar. Es gab einen Bauplan für alle Organisationen. Viele glauben, das müsse noch immer so sein. Und suchen nach dem optimalen Modell für die Organisation des 21. Jahrhunderts. Um es zu kopieren. Doch das funktioniert nicht. Es gibt keine Blaupause, kein Standardmodell. Das zeigt auch die Transformation bei DB Systel, dem Digitalunternehmen der Deutschen Bahn. Ein Interview über die Erfahrungen dort. 26.11.2019 zum Interview

Rummmms
Zwei Weltsichten prallen aufeinander - Naomi Klein und Jeremy Rifkin über die Klimakrise
Rummmms

Zwei Bücher. Zwei Weltanschauungen. Ein Thema: Der Klimawandel und wie er aufzuhalten sei. An der Frage eines Green New Deal treten unterschiedliche Sichtweisen und Grundannahmen klar zutage. Aber auch Gemeinsamkeiten. Vor allem mit Blick auf die Dimension des kommenden Umbruchs. 14.11.2019 zur Doppelrezension

Steuerung durch Erfolg
"Im Unternehmensalltag spielen Kennzahlen keine Rolle" - ein Gespräch mit Markus Bleher und Marco Niebling vom Maschinenbauunternehmen HEMA
Steuerung durch Erfolg

Wie führt man ein Unternehmen, das in erster Linie auf Selbstverantwortung der Mitarbeitenden und Selbststeuerung der Teams setzt? Was darf die Belegschaft wissen und was entscheiden? Und was weiß und entscheidet der Chef? Fragen, die differenzierte Antworten erfordern. Eine eindeutige Antwort gibt es nur auf die nach den Kennzahlen: Die bringen gar nichts für die Geschäftsführung oder die Weiterentwicklung des Unternehmens. Denn Kennzahlen sind bloße Vergangenheitswerte. 22.10.2019 zum Interview

Kein Masterplan
Ein Gespräch mit Josef Willkommer, Geschäftsführer von TechDivision im bayerischen Kolbermoor

Klassisches Projektmanagement, das hieß minutiöse Planung nach dem Wasserfallprinzip. Klassische Unternehmensorganisation, das bedeutete ausgeprägte Hierarchie, Entscheidung top-down, Anweisung und Kontrolle. Warum heute klassisch nicht mehr funktioniert, erklärt ein bayerischer IT-Unternehmer im Interview. Er erläutert, wie er zusammen mit seinem Bruder das von ihnen gegründete Unternehmen ganz anders aufgestellt hat als (immer noch) üblich. Und er erklärt, warum sie prinzipiell keine Wasserfallprojekte mehr machen. Für niemanden. Folge 26 der Serie über Unternehmen, die Grundlegendes anders machen. 06.09.2019 zum Interview

New Work, New Pay
Der nächste Schritt zu einer anderen Arbeitskultur - ein Interview mit Stefanie Hornung und Sven Franke

Gehalt ist nach wie vor ein Tabu. Wir haben es nicht gelernt, über Gehalt zu reden. Sagen zwei Buchautoren, die sich des Themas annehmen und über neue Modelle der Entlohnung schreiben, wie über die Schwierigkeiten, die Unternehmen damit haben. Denn das Gehaltssystem ist die letzte Bastion einer alten Arbeitskultur. Hier behaupten sich die alten Strukturen, die auf Intransparenz beruhen. Hier herrscht zementiertes Denken. New Pay, ein angepasstes transparentes Gehaltssystem ist ein notwendiger und konsequenter Schritt hin zu New Work. Zu einer neuen Arbeitskultur. 05.07.2019 zum Interview

Eine Wirtschaft auf Augenhöhe
Wirtschaftsopposition - eine historische Fußnote

Könnte es sein, dass es ganz anders ist? Dass Adam Smith, dem Begründer der ökonomischen Lehre, eigentlich eine ganz andere Form von Wirtschaft vorschwebte? Keine, in der Großunternehmen den Ton angeben. Sondern eine Wirtschaft, in der ökonomisch selbständig handelnde Individuen im Mittelpunkt stehen. Eine mit selbständigen Unternehmern, Kleinunternehmen und Kleinbetrieben. Könnte sein, dass es so ist. Eine wirtschaftshistorische Fußnote. 22.05.2019 zur Fußnote

Die digitale Arbeitswelt demokratisch gestalten
Die Rettung der Arbeit - das neue Buch von Lisa Herzog

Arbeit ist essenziell. Nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für die Gesellschaft, für das Gemeinwesen. Denn Arbeit bringt die Menschen miteinander in Kontakt, weil sie als Zusammenarbeit arbeitsteilig organisiert ist. Arbeit ist sozialer Kitt. Und daher zu wichtig, um sie einer ungesteuerten Digitalisierung zu überlassen. Die digitale Arbeitswelt muss gestaltet werden, so die These dieses wichtigen Buches. Und das bedeutet: mehr Partizipation, mehr Teilhabe, mehr Demokratie. Wirtschaftsdemokratie. 10.05.2019 zur Rezension

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