Neu in Arbeit & Leben
Christian Schuldt über die Neukonfiguration des Ich in der Netzwerkgesellschaft
Beinahe ist nahtlos der lange Prozess der Individualisierung in eine Hyperindividualisierung übergegangen. In eine übersteigerte Ich-Zentrierung, in der das Individuum sich als Dreh- und Angelpunkt der Welt wahrgenommen hat. Das könnte bald Vergangenheit sein. Könnte. Doch was käme danach? Der Soziologe Christian Schuldt hat sich auf eine "Expedition zum nächsten Ich" begeben. In unserem Interview beschreibt er, wie diese neue Identität aussehen könnte: das Ich nicht mehr im Mittelpunkt, sondern als Knotenpunkt eines größeren Ganzen. 28.09.2026 zum Interview
Die changeX-Buchumschau im Frühherbst 2025
Diese Folge der Buchvorstellungen tanzt etwas aus der Reihe. In den ersten Monaten des Jahres war die Arbeit von changeX stärker thematisch orientiert. Im Vordergrund standen längere Beiträge zu wichtigen Themen und Büchern, weniger Rezensionen aktueller Buchneuerscheinungen. Dem folgt nun auch die aktuelle Buchumschau. Sie bietet Kurzvorstellungen der Bücher, die im Mittelpunkt unserer Beiträge standen und kreist so die Themen ein, die auf changeX behandelt wurden. In der nächsten Liste kehren wir dann wieder zurück zu der gewohnten Buchumschau mit aktuellen Neuerscheinungen auf dem Sachbuchmarkt. Aber zunächst hier die aktuelle Buchumschau. 29.09.2025 zur Buchumschau
Über die fatale Einengung des Arbeitsbegriffs auf Erwerbsarbeit und herstellende Tätigkeiten - eine Ideengeschichte
Arbeit als paradox zu bestimmen, bedeutet nicht, jede Paradoxie der Arbeit fraglos stehenzulassen. Zumal, wenn es sich um ihre wohl folgenreichste handelt: die groteske Einengung auf Erwerbsarbeit. Auf Arbeit, die auf dem Markt angeboten und entlohnt wird. Hinzu kam eine weitere Verengung: Arbeit als herstellende Tätigkeit. Zwischen Mensch und Objekt. Produktivismus. So wird alles andere Tätigsein in die Nicht-Arbeit abgedrängt. Haus- und Sorgearbeit vor allem. Mit der Industrialisierung in Erz gegossen, wirkt dieses verengte Verständnis von Arbeit bis heute nach. 05.08.2025 zur Vertiefung
Vielgestaltig, fluide, unbestimmt - Arbeit ist ein paradoxes Ding
Arbeit? Was ist eigentlich Arbeit? Das ist längst nicht so klar, wie es scheint. Erwerbsarbeit ist nicht alles und nicht alle Arbeit ist Erwerbsarbeit. Arbeit ist mehr. Doch nicht alles, was als Arbeit getan und wahrgenommen wird, gilt im engen, ökonomischen Verständnis als Arbeit. Und Arbeit verändert sich, fortwährend. So entsteht ein Bild, das oszilliert und sich stetig wandelt. In ihrem Kern ist Arbeit eine paradoxe Erscheinung. 20.05.2025 zum Essay
Buchtipps in Arbeit & Leben
Multifokus statt Tunnelblick
Der Multifokus-EffektEine Einladung, dein Leben neu zu denken
Birgit Amelung
Arbeit, kein Gedaddel
Alltag als ArbeitWie Influencer:innen unser Selbstbild verändern
Tanja Prokić



