Neu in Arbeit & Leben

Stadt für alle
Zukunft der Stadt - Buchkolumne der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen
Stadt für alle

Heute bereits lebt weit über die Hälfte der Menschen in Städten. In Städten, die vor allem für Autos optimiert wurden. Umso dringlicher stellt sich heute die Frage nach der Zukunft der Stadt. Das bedeutet, Stadt grundlegend neu zu denken. Als Ort der Vielfalt, der Unterschiedlichkeit, der Dichte, der Begegnung. Als Stadt für alle, die allen die Möglichkeit der Teilhabe bietet. Partizipation und Teilhabe bilden das verbindende Motiv der hier vorgestellten Bücher zum Thema. Eine Buchumschau. 24.01.2020 zur Sammelrezension

Die Digitalität der Gesellschaft
Digitalisierung verstehen heißt Gesellschaft verstehen - ein Gespräch mit Armin Nassehi
Die Digitalität der Gesellschaft

Klar scheint: Digitalisierung bedeutet Transformation, Disruption, Veränderung. Doch stimmt das wirklich? Der Soziologieprofessor Armin Nassehi dreht die Perspektive und fragt: Welches Problem löst eigentlich Digitalisierung? Seine These: Die Digitalität ist in die Struktur der Gesellschaft selbst eingebaut. Und zwar nicht erst seit der Durchcomputerisierung, sondern von Beginn ihrer Ausdifferenzierung an. Und was wäre dann das Problem, für das Digitalisierung die Lösung ist? Die Komplexität der Gesellschaft in eine handhabbare Form zu bringen. 16.01.2020 zum Interview

Klimawandel und Alltag
Zwei Bücher machen den Klimawandel konkret

Klima. Das Megathema 2019. Nicht nur auf der Ebene globalen Klimaschutzes und globaler Proteste gegen das Nichtstun, sondern auch ganz unmittelbar: Wie spürbar ist der Klimawandel bereits? Und wie groß ist der persönliche Anteil daran? Respektive das Potenzial, selbst zum Klimaschutz beizutragen? Die beiden wohl spannendsten Bücher zum Thema 2019. 16.12.2019 zur Doppelrezension

Algorithmen und wir
Zwei Bücher über Algorithmen und die Notwendigkeit, zu handeln

Algorithmen bestimmen zunehmend unseren Alltag. Präsentieren Kaufempfehlungen, machen Verhaltensvorschläge, matchen Menschen zusammen. Ist es da ein Wunder, wenn der Aufruf zum Engagement ebenfalls algorithmisch daherkommt. So lässt sich jedenfalls das Buch TunWirWas verstehen: als Handlungsanweisung für egal welche Situation. Katharina Kiening über zwei Bücher zum Thema. 16.12.2019 zur Doppelrezension

Auf meine Art und Weise
Zeitmanagement im Takt der Persönlichkeit - ein Interview mit Eva Brandt

Zeit lässt sich nicht managen. Sie lässt sich nicht anpassen, verändern und nicht in standardisierte Einheiten unterteilen. Was wir beeinflussen können, ist unser Verhalten und unser persönlicher Umgang mit der Zeit. Der aber unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. Jede(r) ist anders getaktet. Deshalb sollte der Umgang mit der Zeit der individuellen Persönlichkeit und ihrem ganz eigenen Takt entsprechen. 02.10.2019 zum Interview

Kategorischer Imperativ: handeln
Warum der Klimawandel in erster Linie eine moralische Frage ist - ein Interview mit Christine Heybl

Mal angenommen, wir könnten uns mit Immanuel Kant zu einer Tasse Tee verabreden. Was hätte der wohl zum Thema Klimawandel zu sagen? Einiges, meint eine junge Philosophin. Und dekliniert das Thema Klimagerechtigkeit in kantscher Perspektive durch. Das zeigt nicht nur, wie zeitgemäß - respektive zeitlos - Kants Philosophie ist. Sondern auch, dass der Klimawandel in erster Linie ein moralisches Problem ist: weil er die gerechte Verteilung von Chancen zwischen Menschen betrifft. Und damit jede(n). 20.09.2019 zum Interview

Nicht handeln ist keine Option mehr
Buchkolumne der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen

Klimawandel. Das Megathema. Ist dazu nicht schon alles gesagt und geschrieben? Offensichtlich nicht. Neue Bücher bringen neue Perspektiven und neue Erkenntnisse. Zum Beispiel zur Förderung der Klimaskeptiker durch die US-Administration unter Reagan und Bush. Zum Zusammenhang von Klima und Wetter. Oder zum Beitrag der (Massen-)Tierhaltung zum Klimawandel. 19.09.2019 zur Buchumschau

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