Neu in Wissen & Lernen

Den Esel am Schwanz ziehen
Über die heilsame Wirkung gezielter Provokation - ein Gespräch mit E. Noni Höfner und Charlotte Cordes
Den Esel am Schwanz ziehen

Provokation heißt Brüskierung, Herausforderung, Konfrontation. Und will meist verletzen. Aber es gibt auch eine andere Form des Provozierens: die Provokation als Augenöffner, als Anstoß zur Veränderung, als wohlmeinender Arschtritt. Um diese empathische Form geht es in unserem Gespräch. Und nicht zuletzt auch darum, warum Appelle an die Einsicht meist für die Katz sind: Weil nur eine emotionale Umorientierung zu neuem Verhalten, neuem Denken, neuem Fühlen führt. 21.03.2019 zum Interview

Zukunft historisch denken
Die Zukunft aus Sicht der Vergangenheit - die aktuelle Buchkolumne der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen
Zukunft historisch denken

Wenn man die Geschichte betrachtet: Wird dann klarer, was zu tun ist? Muss man Herausforderungen wie den Klimawandel, die überwältigenden technischen Möglichkeiten und die Ungleichheit international angehen? Oder ist genau das gefährlich? Vier Bücher thematisieren die Zukunft aus einer globalen Sicht auf die Geschichte der Menschheit und des Planeten Erde heraus. Und kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. 14.03.2019 zur Sammelrezension

Reingelesen
Unser Bücherstapel im Frühjahr 2019
Reingelesen

Hier unsere neue Bücherliste mit wiederum elf Kurzrezensionen aktueller Titel aus den Wirtschafts- und Sachbuchprogrammen der Verlage. Querbeet durch Themen und Disziplinen. Mit aktuellen Neuerscheinungen und ein, zwei Nachträgen aus dem vergangenen Jahr, querbeet durch Themen und Disziplinen. Und reich an unterschiedlichen Blickwinkeln. 09.03.2019 zur Bücherliste 1|2019

Den Kopf voller Projekte
Zu Daniel Defoes Essay Upon Projects

Schon einmal waren Projekte in aller Munde. Galten sie als Vorboten einer neuen Zeit. Beinahe 340 Jahre ist es her, dass Daniel Defoe in seinem Essay über Projekte das Projektzeitalter ausrief. Und tatsächlich steht die erste Projekteuphorie in der Geschichte für eine tief greifende Veränderung. Für eine Ausweitung des Handlungsraumes der Menschen. Die Devise: Nicht mehr auf Audienzen warten. Sondern die Dinge selbst in die Hand nehmen. Und die Form des Handelns waren Projekte. 04.03.2019 zur Rezension

Mikro...
Die Serie im Überblick

"Mikro", das bedeutet klein, kurz, fein, auch gering. "Mikro" findet sich in zahlreichen Begriffen, von der Mikroanalyse bis zum Mikrozensus. Im Kontext von Innovation und Transformation steht "mikro" für kleinteilige, angepasste Instrumente, Methoden und Lösungen. Darum geht es in unserer Serie. Und um die Menschen und ihre Beweggründe, einen Mikroansatz zu wählen. Respektive Mini-. 22.02.2019 zur Übersicht

Im Wirrwarr des Alltags
Fix notieren, sprinten, iterieren, reflektieren - die Bullet-Journal-Methode von Ryder Carroll

Mit kalligrafischen Überschriften, Schönschreibschrift, preziösen Rahmen und Verzierungen im Stil des guten alten Poesiealbums ist das Bullet Journal zum Hype geworden. Ein Selbstorganisationssystem, das helfen soll, Ordnung und Struktur in den Wirrwarr des Alltags zu bringen. Nun aber meldet sich der Erfinder des Systems zu Wort und dekonstruiert den Hype. Ryder Carroll sagt, worauf es ankommt: Lernen, Weiterentwicklung, kontinuierliche Verbesserung der eigenen Fähigkeiten. Die Überraschung aber ist die Nähe zum agilen Mind- und Methodenset. Das Bullet Journal ist selbst ein agiler Ansatz. 08.02.2019 zur Rezension

In kleinen Schritten zur Innovation
Mikromethoden - fünfeinhalb Fragen an Christian Buchholz

Mikromethoden der Innovation sind kleinteilige, angepasste Werkzeuge, die im Innovationsprozess einen bestimmten Zweck erfüllen. Meist reicht allerdings der Einsatz einer einzelnen Methode nicht aus, führt erst die Kombination von Mikromethoden, die zur jeweiligen Herausforderung und Innovationsphase passen, zu innovativen Ideen. Ziel solcher Mikromethoden ist es, die Innovationsfähigkeit von Menschen und Organisationen zu steigern. 23.01.2019 zum Interview

Intelligente Maschinen
Künstliche Intelligenz - die Buchkolumne der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen

Künstliche Intelligenz erobert unseren Alltag. Als hilfreiche Assistenten vereinfachen intelligente Maschinen unser Leben. Sie erschaffen faszinierende virtuelle Welten. Sie ermöglichen große Fortschritte in Wissenschaft und Medizin. Gleichzeitig überwachen sie uns und schränken unsere Freiheit ein. Durch Vorselektion etwa von Informationen oder die Vorwegnahme von Entscheidungen. Eine Buchumschau. 10.01.2019 zur Rezension

Schön, aber nutzlos
Das hässliche Universum - das neue Buch von Sabine Hossenfelder

Was hat die Grundlagenphysik nicht alles an aufsehenerregenden Theorien erdacht: Supersymmetrie, Dunkle Materie, Superstringtheorie, Multiversum. Und herausgekommen ist nichts. Seit Jahrzehnten gibt es keine Fortschritte mehr in der Grundlagenphysik, kritisiert die Physikerin Sabine Hossenfelder. Den Grund sieht sie in einem fehlleitenden Paradigma: der Annahme nämlich, dass die Naturgesetze schön seien und demzufolge auch die Theorien schön zu sein hätten, einfach und elegant. Das Universum aber ist nicht schön, sagt Hossenfelder. Sondern chaotisch, schwer zu beschreiben und schon gar nicht exakt zu berechnen. 11.12.2018 zur Rezension

Buchtipps in Wissen & Lernen

Private Regierung
Private Regierung
Wie Arbeitgeber über unser Leben herrschen (und warum wir nicht darüber reden); aus dem Amerikanischen von Karin Wördemann

Elizabeth Anderson

Kommunistische Diktaturen in unserer Mitte

Die positive Kraft des Zweifelns
Die positive Kraft des Zweifelns
Unsicherheit als Erfolgsfaktor

Emanuel Koch

Computer zweifeln nicht, Menschen schon


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