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Oder: Fakten im Nebel? Die changeX-Buchumschau im Herbst 2026 / 23.10.2026
In unserer Buchauslese geht es diesmal um folgende Themen: die Neuausrichtung des Ich in der Netzwerkgesellschaft, ein anderes Verständnis von Fokus, neue Formen digitaler Arbeit, Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeitsdiebstahl, Misstrauen und die Polarisierung gesellschaftlicher Diskurse, Geschichten und Zukunftsbilder, den Unterschied zwischen maschineller Verarbeitung und menschlichem Denken sowie andere Intelligenzen, die wir mitbedenken sollten. Und nicht zuletzt geht es fast immer auch um Fakten und ihre Konstruktion.
Über die fatale Einengung des Arbeitsbegriffs auf Erwerbsarbeit und herstellende Tätigkeiten - eine Ideengeschichte / 05.08.2025
Arbeit als paradox zu bestimmen, bedeutet nicht, jede Paradoxie der Arbeit fraglos stehenzulassen. Zumal, wenn es sich um ihre wohl folgenreichste handelt: die groteske Einengung auf Erwerbsarbeit. Auf Arbeit, die auf dem Markt angeboten und entlohnt wird. Hinzu kam eine weitere Verengung: Arbeit als herstellende Tätigkeit. Zwischen Mensch und Objekt. Produktivismus. So wird alles andere Tätigsein in die Nicht-Arbeit abgedrängt. Haus- und Sorgearbeit vor allem. Mit der Industrialisierung in Erz gegossen, wirkt dieses verengte Verständnis von Arbeit bis heute nach.
Die Bücher des Jahres ausgewählt von pro zukunft und changeX / 17.12.2024
Die inspirierendsten Bücher des zurückliegenden Jahres. Ausgewählt von pro zukunft und changeX: Sachbücher, die gesellschaftliche Entwicklungen kritisch reflektieren und neue Zukunftsperspektiven eröffnen. Bücher für zukunftsweisendes Denken. Bücher, die helfen, die Welt im Jahr 2025 zu verstehen.
Die changeX-Buchumschau 2 | 2024 / 30.03.2024
In unserer Buchauslese geht es dieses Mal: um das letzte Gefecht der Kopiergesellschaft und das, was danach kommt; um Transformation, die nur gelingen kann, wenn sie bei einem selbst beginnt; um das, was Künstliche Intelligenz kann (Kitsch) und was sie nicht kann (Kunst); um den Gedanken, dass es das Streben nach Glück ist, was Menschen unglücklich macht; um eine Art des Lernens, das der Wissensarbeit entspricht, nämlich selbstorganisiertes oder selbstgesteuertes Lernen; um die leider nicht natürlichste Sache der Welt: Zuhören; um ungenutzten - unsichtbaren - Wohnraum, der sich mit sozialen Innovationen nutzbar machen ließe; und schließlich um einen innovativen kleinteilig-vernetzten Ansatz zur Schaffung von Lebensraum für wildlebende Tiere und Pflanzen.
Die changeX-Buchumschau 1|2024 Anfang März 2024 / 07.03.2024
In unserer Buchauslese geht es dieses Mal: um Nachhaltigkeit, Transformation und Innovation zusammengedacht; um die Wissensgesellschaft als Generationenprojekt; um das Beharrungsvermögen mentaler Modelle; um Achtsamkeit als mehrdimensionalen Ansatz; um Liberalismus in der Wir-Perspektive; um Wahrnehmung und Wirklichkeit - sowie um den Zusammenhang zwischen fairer Arbeitsteilung und politischer Demokratie.
Was Sie schon immer über die Wissensgesellschaft wissen wollten? - ein Essay von Matthias Maschke. / 05.03.2004
Die Industriegesellschaft bäumt sich noch einmal auf und zwingt die Unternehmen ein letztes Mal in alt bekannte Denkfiguren: Lohnverzicht, Arbeitsplatzabbau, Ellbogenkonkurrenz, Mitarbeiterkontrolle und Wachstumswahn. Die Debatte um die künftige Wissensökonomie wird vorübergehend an den Rand gedrängt. Doch ihre Schlüsselbegriffe sind bahnbrechend: Eigenverantwortung, Selbststeuerung, Kooperationswille, Selbstorganisation in Netzwerken sowie Nachhaltigkeit. Die Selbstentfaltung des Wissensarbeiters ist der zentrale Motor für Innovation und Qualität. Nicht seine Herabwürdigung als Kostenfaktor oder Statistik-Platzhalter.



