Selbstorganisation, Ganzheit, Sinn

Grazer (Un)Conference Freiräume im Juni

Zum dritten Mal findet am 11. und 12. Juni die (Un)Conference Freiräume in der Grazer Seifenfabrik statt - Österreichs größte Veranstaltung zu neuen Organisations- und Arbeitsformen in Unternehmen. Thema 2018: Selbstorganisation, Ganzheit und Sinn.

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Was braucht ein Unternehmen, damit alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihre Talente optimal einsetzen können? Wie werden Entscheidungen auf alle Mitarbeitende der Organisation verteilt? Wie kann eine Organisation im Außen sinnvoll wirksam sein? Diese Fragen erörtern 250 Teilnehmende - vom neu einsteigenden Interessierten bis zur Expertin. Die dritte Auflage des erfolgreichen Formats Freiräume bringt wieder Teilnehmer unterschiedlichster Branchen zusammen, um sich zu konkreten Ansätzen neuer Organisations- und Arbeitsformen auszutauschen sowie voneinander zu lernen. Thema: Selbstorganisation, Ganzheit und Sinn. 

Einen energiereichen Start in die Freiräume gestaltet Uwe Lübbermann mit seiner Keynote. Er ist Gründer von Premium Cola und spricht über "Das unmögliche Unternehmen" - wie man ohne schriftliche Verträge, ohne Werbung und ohne Gewinne auf Kosten anderer unternehmerisch tätig sein kann.


Keine 1:n-Beschallung


Im Open Space, ein Format, bei dem die Teilnehmenden selbst die Inhalte kreieren, werden Erfahrungen, konkrete Modelle und Fragen gemeinsam diskutiert. Hermann Arnold, Mitgründer des Software- und Beratungsunternehmens Haufe-umantis hat über die Möglichkeit, in den Austausch zu kommen, gesagt: "Die Freiräume (Un)Conference ist ein tolles Format. Sie ist eine der ersten Konferenzen, die ich erlebt habe, die keine 1:n-Beschallung sind. Hier kann man von allen Teilnehmerinnen lernen, nicht nur von den Personen, die zufällig auf der Bühne stehen. Ich empfehle die Freiräume (Un)Conference jedem, der sich ernsthaft mit neuen Arbeitsformen auseinandersetzen will." 

Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, mit über 30 Pionierorganisationen aus unterschiedlichsten Branchen und aus dem Bildungsbereich auf Augenhöhe ins Gespräch zu kommen. Pioniere sind solche Organisationen, die Wege neuer Organisations- und Arbeitsformen getestet und implementiert haben. Miriam Schilling vom Outdoor-Ausrüster Vaude, Helmut Neuböck-Fink von Haufe-umantis, Werner Motzet von der Deutschen Bundesagentur für Arbeit, Christoph Weibold von der Schule des Handels und Gert Wampera von der Volksschule Hirten werden unter anderen mit an Bord sein.


Teilnehmen heißt ausprobieren


"Die (Un)Conference dreht sich nicht nur inhaltlich um Selbstorganisation, Ganzheit und Sinn, sie ist auch nach diesen Prinzipien gestaltet. Teilnehmen heißt also gleich ausprobieren. Das macht Sinn - und unheimlich viel Spaß!", beschreibt Christian Moser von Parkside die Freiräume.  

Und die Konferenzleiter Manuela Grundner und Gregor Karlinger sagen: "Wir setzen auf einen intensiven Austausch zwischen den Teilnehmern unserer Formate, indem die persönlichen Erfahrungen mit gewonnenen Ideen kombiniert werden, um so einen Transfer zu neuen Organisations- und Arbeitsformen zu schaffen. Jeder Freiraum ist ein Raum, und jeder Raum hat seine Grenzen. Unsere Grenze ziehen wir da, wo der Mitarbeiter nicht mehr im Zentrum der Betrachtungen ist. Wir möchten fokussiert bleiben und uns nicht in Beliebigkeit verlieren." 


Freiräume (Un)Conference
11. und 12. Juni 2018 - optionaler Workshop-Tag am 13. Juni
Seifenfabrik Graz 

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changeX 09.03.2018. Alle Rechte vorbehalten, all rights reserved.

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