Neu im Magazin

Den Blick nach vorn
Den Blick nach vorn
Krise und Hoffnung - ein Essay von Bernhard von Mutius

Wird diesmal alles anders? Die große Frage. Die fast so sehr bewegt wie die, wie lange das alles noch dauert: die Bedrohung durch das Virus, der Ausnahmezustand, die Krise. Das wissen wir nicht, das kann niemand wissen. Dennoch gibt es auch in dieser Situation fundamentaler Ungewissheit Spuren, Zeichen, die einen Weg zurück in die Zukunft weisen. Sie sind noch schwach und flirrend, irritierend wie ein Lichtsignal am Horizont. Aber es gibt sie. Eine Spurensuche. 08.04.2020 zum Essay

Pläne B
"Wir brauchen ein Bewusstsein, dass auch alles anders laufen könnte" - ein Interview mit Armin Grunwald
Pläne B

Wir haben in den letzten Jahrzehnten so gelebt, als ginge immer alles so weiter. Die Stabilität der Gesellschaft wurde nicht hinterfragt, auch nicht das Funktionieren der Technik, von der sie abhängt. Wir haben uns zu sehr daran gewöhnt, dass immer alles funktioniert, sagt ein Experte für Technikfolgenabschätzung. Diese unausgesprochenen Gewissheiten sind heute erschüttert. Seine Schlussfolgerung: Wir müssen uns unsere krasse Abhängigkeit von Technologien und Wirtschaftsprozessen ins Gedächtnis rufen. Und brauchen Alternativen. 04.04.2020 zum Interview

Nähe trotz Abstand
Abstand halten kann Nähe erzeugen - ein Interview mit Elisabeth Kals
Nähe trotz Abstand

In Krisensituationen ist nichts eindeutig, nichts klar, vieles widersprüchlich. Das gilt insbesondere in der Coronakrise. Es gilt für die Wahrnehmung der Bedrohung, für die Ängste der Menschen und ihr Verhalten, für die Einschätzung, was zu tun ist, wie für die Chancen, die auch in dieser schwierigen Situation liegen. Eine Sozialpsychologin sagt: In der selbst auferlegten sozialen Distanz entsteht ein Gefühl der gemeinschaftlichen und wechselseitigen Verantwortung. Paradoxerweise: Abstand halten kann Nähe erzeugen. Denn in Zeiten des Virus ist Distanz Ausdruck von Empathie und Verantwortung - mit dem anderen, für den anderen. Ein Interview über Ängste, Zusammenhalt und Paradoxien in Zeiten der Pandemie. 01.04.2020 zum Interview

Die changeX-Buchempfehlungen

Reingelesen März 2020

 

Hier unsere neue Bücherliste mit acht Kurzrezensionen aktueller Titel aus den Wirtschafts- und Sachbuchprogrammen der Verlage - querbeet durch Themen und Disziplinen. Dieses Mal geht es um einen neuen Blick auf Konflikte, auf die Realität unserer Welt, auf die Macht des Negativen, die Klimakrise, den Optimierungszwang des Managements, auf Lernen und Wissen, auf Bildung sowie Wachstum. zu den Buchempfehlungen

Eine neue Realität

Unsere Welt neu denken
Eine Einladung

Maja Göpel

Schlecht ist stärker als gut

Die Macht des Schlechten
Nicht mehr schwarzsehen und gut leben

Roy F. Baumeister, John Tierney

Neu im Partnerforum

Lernen und Verantwortung
Die Freiräume (Un)Conference mit Ausweichtermin

Bereits zum fünften Mal soll am 8. und 9. Juni die Freiräume (Un)Conference in der Grazer Seifenfabrik stattfinden - Österreichs größte Veranstaltung zu neuen Organisations- und Arbeitsformen in Unternehmen. Wegen der Coronakrise ist allerdings unklar, ob dies möglich ist. Falls die Freiräume nicht wie geplant im Juni stattfinden können, haben die Veranstalter als Ersatztermin den 10. und 11. November 2020 vorgesehen. 31.03.2020 zum Bericht

Was in den kommenden Wochen und Monaten gebraucht wird, ist eine positive, realistische Vorstellung für die Zeit danach. Eine Vorstellung, die keine falschen Gewissheiten verbreitet. Und die gerade deshalb Mut macht."

Bernhard von Mutius: Den Blick nach vorn
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